Anti-Aging & UV-Schutz

Digital Aging – Schädigt Blue Light die Haut?

Es ist nunmehr kein Geheimnis, dass UV-A- und UV-B-Strahlen maßgeblich zur Hautalterung beitragen. Das Auftragen eines Sonnenschutzes ist mittlerweile für viele selbstverständlich und gehört in die tägliche Pflegeroutine. Folgt nun darüber hinaus die Relevanz eines Lichtschutzfaktors zum Schutz vor dem blauen Licht der Laptops, Smartphones und Tablets?

Jüngeren Forschungen zufolge seien es nämlich zusätzlich zu UV-A- und UV-B-Strahlen Wellenlängen jenseits des UV-Spektrums, die Alterungsprozesse in der Haut verursachen – gemeint ist damit das sichtbare Licht. Sehr lange Zeit wurde angenommen, dass dieses keine Auswirkungen auf die Hautgesundheit hat, jedoch belegen Studien das Gegenteil. Wir fangen aber erst einmal vorne an…

Die Wellenlängen der UV-Strahlung und ihre Einflüsse auf die Haut

UV-A-Strahlung – A wie Aging oder Alterung: Sie hat Wellenlängen von 400 – 315 Nanometer (nm), ist das ganze Jahr sowie den ganzen Tag über konstant und dringt bis in die Dermis ein. Sie ist einer der Hauptfaktoren für die vorzeitige Hautalterung, sodass sie eine lokale Entzündung in der Haut verursacht, was zu der Entstehung Kollagen abbauender Prozesse in der Lederhaut führt. Falten, lichtbedingte Hautveränderungen und Elastizitätsverlust sind die Folge.

UV-B-Strahlung – B wie Burning oder SonnenBrand: Sie verfügt über Wellenlängen zwischen 315 – 280 nm, die Strahlung schwankt innerhalb des Tages bzw. Jahres. Sie ist zwar energiereicher als die UV-A-Strahlen, dringt jedoch lediglich bis zur Basalzellschicht der Oberhaut vor. UV-B-Strahlen sind verantwortlich für die Verdickung der Hornhaut (Lichtschwiele), die die Haut vor der Einstrahlung der Sonne schützt.

UV-C-Strahlung verfügt über Wellenlängen zwischen 208 – 100 nm. Sie erreicht die Erdoberfläche nicht und hat daher keinerlei Auswirkungen auf die Haut.

Blaues Licht und seine Wirkung

Kommen wir aber nun zurück zum eigentlichen Thema des Blogartikels: zu den Einflüssen des Blue Lights bzw. Blauen Lichts auf die Haut.

Das sogenannte HEV (High Energy Visible Light) ist Bestandteil des sichtbaren Lichts und macht damit etwa 50 Prozent des Sonnenlichtspektrums aus. Die Kraft, einen Sonnenbrand zu verursachen, hat es zwar nicht, es ist energieärmer als die UV-Strahlung. Jedoch führt es, ähnlich wie die UV-A-Strahlung zu vorzeitigen Alterungsprozessen in der Haut und dringt dabei sogar noch tiefer in die Haut ein als lediglich bis zur Dermis. Die Wellenlängen liegen zwischen 400 – 440 nm.

Als Folge davon stellt sich die Entstehung freier Radikale (ROS) ein. Diese lassen den sogenannten oxidativen Stress in der Haut entstehen, der dann wiederum zu Veränderungen in der Haut beitragen kann, wie beispielsweise dem Abbau von Kollagen- und Elastinfasern. Auf diese Weise entstehen Falten, schlaffe Gesichtspartien und Pigmentstörungen – Digital Aging gibt es demnach wirklich, wenn dieses auch nur ein geringfügiger Anteil der Hautalterungsprozesse darstellt.

Infografik:, wie weit die verschiedenen UV-Strahlungen in die Hautschichten eindringen

Hätten Sie es gewusst?

Je kurzwelliger die UV-Strahlung, desto weniger tief dringt sie in die Haut ein. Langwellige UV-Strahlung dringt somit in die tieferen Hautschichten.

Der Gegenspieler – Antioxidantien

Sofern Ihre Haut beispielsweise durch den Job sehr häufig dem blauen Licht des Laptops, Smartphones oder dergleichen ausgesetzt ist, empfiehlt es sich, in der Hautpflegeroutine auf Cremes zurückzugreifen, die Antioxidantien enthalten. Antioxidantien sind Proteine, Peptide oder niedermolekulare Verbindungen, die die Hautzellen schützen. Der Schutz gilt nicht ausschließlich dem blauen Licht, sondern überdies auch Umwelteinflüssen (UV-Strahlung, Feinstaub, usw.) sowie Infrarotstrahlung. Zu den Antioxidantien zählen Vitamin A, E und C sowie Zink und Selen oder Phytosterole. AESTHETICO verfügt über einzelne Produkte, in denen Wirkstoffe enthalten sind, die als Radikalfänger gelten.

Wir empfehlen für einen Schutz vor der Entstehung freier Radikale und oxidativem Stress das Auftragen der AESTHETICO hydrating cream SPF 15. Sie enthält sowohl einen UV-A- als auch UV-B-Filter, schützt somit vor sonnenbedingten Hautveränderungen und stärkt darüber hinaus die Hautbarriere. Das enthaltene Vitamin E und Tocopherol dienen als freie Radikalfänger. Die Hyaluronsäure speichert die Feuchtigkeit in der Haut und polstert diese auf.

Ist Ihre Haut sehr trocken und benötigt deutlich mehr Feuchtigkeit, empfiehlt sich das Auftragen der AESTHETICO revitalizing cream. Die Intensivpflege eignet sich hervorragend als Nachtpflege. Sie enthält Hyaluronsäure und einen Vitaminkomplex, sodass zum einen Feuchtigkeit in der Haut gespeichert wird sowie zum anderen ebenfalls die freien Radikale abgefangen werden.

Außerdem empfiehlt sich bei reifer Haut das abendliche Auftragen der AESTHETICO fruit complex plus C. Die intensiv wirkende Fruchtsäurecreme verfeinert zum einen Fältchen sowie reife Haut. Zum anderen verbessern die 8 Prozent Glycolsäure die Hautstruktur. Das plus C, also Vitamin C, regt die Produktion von Kollagen an und die enthaltenen Phytosterole dienen als Hautzellschützer. Das Auftragen der Intensivpflege empfiehlt sich kurz vor dem zu Bett gehen, denn danach sollte möglichst auf eine lange Bildschirmzeit verzichtet werden. Hinweis: Sofern Sie am Abend Fruchtsäuren in Ihrer Hautpflege verwenden, sollten Sie am Morgen auf das Auftragen eines Lichtschutzfaktors achten. Hier bietet sich beispielsweise das AESTHETICO suncare sensitive fluid SPF 50+ an. Vor der Sonnenexposition sollte dieses großzügig und gleichmäßig aufgetragen werden.

Der AESTHETICO external complex ist eine intensive antioxidative Anti-Aging-Emulsion, sie unterstützt als sogenannte Manager-Creme die hauteigene Repairfunktion und dient überdies als Photo-Aging-Schutz. Die Vitamine A, C und E, grüner Tee und Ferulasäure reduzieren oxidativen Stress und schützen vor lichtbedingten Einflüssen.

Schalen gefüllt mit Nüssen und verschiedenen Obstsorten

Unser Tipp:

Im Bereich Digital Aging spielt nicht nur eine angepasste Hautpflegeroutine eine wesentliche Rolle. Dem Thema sollte eine ganzheitliche Betrachtung geschenkt werden, denn Antioxidantien können auch mit der Nahrung aufgenommen werden. Enthalten sind diese beispielsweise in Nahrungsmitteln wie Nüssen, Blaubeeren, Spinat, Zitrusfrüchten, Brokkoli.

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