Gesichtspflege für den Mann – Effektiv und alltagstauglich
Wie unterscheiden sich Männer- und Frauenhaut? Und wie pflege ich als Mann meine Haut am besten? In diesem Artikel erhalten Sie Antworten!
Frauen- und Männerhaut im Vergleich
- Dicke: Die Haut von Männern ist im Schnitt 15-24 % dicker als die von Frauen. Grund dafür sind mehr Zellschichten in der Oberhaut (Epidermis) sowie ein höherer Kollagengehalt in der Lederhaut (Dermis). Zusätzlich neigt Männerhaut stärker zu Verhornungen.1
- Festigkeit: Durch eine stärkere Quervernetzung der Kollagenfasern besitzt Männerhaut eine festere Struktur.2 Alterungsprozesse setzen dadurch zwar später ein, dafür entstehen häufig tiefere Falten.1
- Talgproduktion: Unter dem Einfluss der Androgene (männliche Sexualhormone) produziert die Männerhaut teilweise doppelt so viel Talg wie die der Frauen.3 Das begünstigt eine öligere Haut, vergrößerte Poren und eine stärkere Neigung zu Mitessern und Akne. Studien zeigen, dass männliche Teenager häufiger von Akne betroffen sind als weibliche.1
- Schutz: Oxidativer Stress entsteht, wenn freie Radikale Überhand nehmen und Zellen schädigen.4 Dadurch wird die vorzeitige Hautalterung begünstigt, es können Pigmentflecken entstehen und die Wundheilung wird verlangsamt. Männerhaut ist durch ihren geringeren antioxidativen Schutz besonders betroffen, wodurch Männer bei der Hautpflege auf antioxidative Wirkstoffe wie z. B. Vitamin C oder Vitamin E zurückgreifen sollten.2
Zellschädigung durch freie Radikale
Diese Fakten zeigen: Männerhaut unterscheidet sich stark
von Frauenhaut und braucht daher eine individuell auf sie abgestimmte
Pflege.
Individuell gepflegt: Männerhaut ist vielfältig
Wie immer gilt: Jede Haut ist einzigartig! Männerhaut ist nicht gleich Männerhaut. Auch wenn Männer tendenziell eine fettigere Haut haben, heißt das nicht, dass es keine Männer mit trockener Gesichtshaut gibt. Dementsprechend sollte die Pflegeroutine auf den jeweiligen Hauttyp abgestimmt werden – bei Unsicherheiten kann die fachkundige Beratung im Kosmetikinstitut eine wertvolle Unterstützung sein.
Im Folgenden stellen wir eine exemplarische Pflegeroutine für Männer mit fettender Haut oder Mischhaut vor, die sich leicht in den Alltag integrieren lässt.
Gesichtspflegeroutine für den Mann – vier einfache Schritte
Schritt 1: Reinigung
Da Männerhaut insgesamt mehr Talg produziert, ist die gründliche Gesichtsreinigung morgens und abends essenziell.
Unser Tipp: Der AESTHETICO active foam bietet Regeneration bis in die Poren: Der Reinigungsschaum mit Glycolsäure und einem Salicylsäurederivat ist perfekt für unreine, fettige sowie aktivierungsbedürftige Gesichtshaut. Er unterstützt die Regeneration des Säureschutzmantels der Haut und verfeinert das Hautbild.
Schritt 2: Gesichtswasser
Im Anschluss an die Reinigung sollte ein erfrischendes Gesichtswasser mit der Hand oder einem Wattepad aufgetragen werden. Praktischerweise spart man(n) sich damit auch direkt das Aftershave.
Unser Tipp: AESTHETICO refresh & care. Das feuchtigkeitsspendende und besonders gut verträgliche Gesichtswasser tonisiert die Haut und beruhigt sie nach der Reinigung. Der Haut-pH-Wert wird reguliert, Spannungsgefühle werden gemindert. Perfekt auch als mildes Aftershave!
Schritt 3: Tägliche Pflege
Als tägliche Gesichtscreme für die Männerhaut eignen sich leichte Gelcremes (Gelsysteme mit Öl). Inhaltsstoffe wie Panthenol und Bisabolol haben zudem eine beruhigende Wirkung.
Unser Tipp: AESTHETICO clarify skin pflegt ohne Fettglanz. Die leichte Gelcreme für die Misch- und fettende Haut wirkt hautklärend und beruhigend. Sie zieht schnell ein und reduziert einen glänzenden Teint.
Schritt 4: UV-Schutz
Sonnenschutz ist für alle Hauttypen unerlässlich, besonders bei Outdoor-Aktivitäten oder im Urlaub darf ein klassisches Sonnenschutzprodukt mit hohem Lichtschutzfaktor nicht fehlen.
Unser Tipp: AESTHETICO suncare sensitive fluid SPF 50+. Das leichte Sonnenschutzfluid bietet einen sehr hohen UV-Schutz für alle Hauttypen. Panthenol und Bisabolol beruhigen die Haut und wirken antiirritativ. Zusätzlich schützt das enthaltene Vitamin E die Haut vor oxidativem Stress.
Rasur – eine Belastung für die Haut!
Für viele Männer gehört die tägliche Rasur zur Routine. Durch den mechanischen Reiz bei der Nassrasur wird die Haut jedoch besonders stark beansprucht, egal wie scharf die Klingen sind. Rötungen, Trockenheit und Irritationen sind keine Seltenheit. Kommen Mikroverletzungen hinzu, entsteht schnell das unangenehme Phänomen, das als Rasurbrand bekannt ist.2
5 Tipps, um Rasurbrand vorzubeugen
- Gründliche Reinigung vor der Rasur: Schmutz und überschüssiges Fett werden entfernt, damit die Klinge sanft über die Haut gleitet.
- Saubere und scharfe Klinge: Abgestumpfte oder verunreinigte Klingen erhöhen das Risiko von Schnitten und Hautreizungen.
- Rasierschaum oder milde Waschlotion nutzen: Sie weichen das Barthaarauf und schützen die Haut vor mechanischer Belastung.
- Immer in Haarwuchsrichtung rasieren: So werden eingewachsene Haare verhindert und Irritationen vorgebeugt.
- Hautverträgliche After-Shaves einsetzen: Besonders empfehlenswert: AESTHETICO refresh & care für eine sanfte Beruhigung der Haut.
Wenn es doch zu Rasurbrand kommt
Trotz aller
Vorsicht kann die Haut manchmal überreizt reagieren. Hier bietet der AESTHETICO
scaling balm schnelle
Hilfe. Die Spezialpflege beruhigt gestresste Haut nach der Rasur und wirkt
Rötungen und Brennen effektiv entgegen. Als tägliche Pflege wird er 1- bis
2-mal täglich nach der hauttypgerechten Reinigung aufgetragen, bei Bedarf auch
häufiger.
Tipp: Auch vorbeugend ist der AESTHETICO
scaling balm ideal – so kommt es erst gar nicht zum Rasurbrand.
Fazit
Empfohlene Produkte
Quellen
1. Bayerl C. Männerkosmetik. Berlin: Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft; 2012. doi:10.32745/9783954660162-5.5
2. Makino ET, Yamaguchi T, Bissett DL, et al. Addressing male facial skin concerns: clinical efficacy of a topical skincare treatment product for men. J Drugs Dermatol. 2018;17(3):301-306
3. Starostzik C. Frauen und Männerhaut: Der kleine Unterschied ist größer als gedacht. Aesthet Dermatol Kosmetol. 2013;5(4):6-7. doi:10.1007/s12634-013-0712-9
4. Kander MC, Cui Y, Liu Z. Gender difference in oxidative stress: a new look at the mechanisms for cardiovascular diseases. J Cell Mol Med. 2017;21(5):1024-1032. doi:10.1111/jcmm.13038