Spuren auf der Haut-Visitenkarte – Hyperpigmentierungen gezielt behandeln
Sommersprossen, Melasmen, Leberflecke … es gibt viele unterschiedliche Arten von Hyperpigmentierung. Sie alle eint eine farbliche Veränderung der Haut, in der Regel in Form von bräunlichen Flecken. Aber nicht alle stehen im Fokus kosmetischer Behandlungen. In diesem Beitrag erfahren Sie, welche Formen der Hyperpigmentierung es gibt, wie eine Pigmentierung entsteht und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt.
Welche Arten von Hyperpigmentierung gibt es und welche Auslöser stecken dahinter
Altersflecken
- Farbe: hell- bis dunkelbraun
- Form: meist rund oder oval, klar abgegrenzt
- Verteilung: oft Hände, Gesicht, Schultern, Dekolleté
- Auslöser: UV-Strahlen und "Angriffe" durch endogene, freie Radikale1
Sommersprossen
- Farbe: hell- bis mittelbraun
- Form: kleine, runde Punkte
- Verteilung: vor allem im Gesicht, auf Schultern und Armen
- Auslöser: genetisch bedingt, verstärken sich durch UV-Strahlung2
Postinflammatorische Hyperpigmentierung (PIH)
- Farbe: braun, grau oder rötlich-braun (je nach Hauttyp)
- Form: unterschiedlich, meist fleckig, kann unregelmäßig sein
- Verteilung: dort, wo zuvor Entzündungen, Pickel oder Verletzungen aufgetreten sind
- Auslöser: entzündliche Prozesse, insbesondere bei zu Akne neigender Haut3
Melasma/Chloasma
- Farbe: hell- bis dunkelbraun
- Form: flächig, symmetrisch
- Verteilung: oft im Gesicht, besonders Stirn, Wangen, Oberlippe
- Auslöser: hormonelle Veränderungen, vor allem in der Schwangerschaft4
Wie entstehen Hyperpigmentierungen?
Wenn die Haut bräunliche Flecken aufweist, steckt meistens eine Hyperpigmentierung dahinter. Sie entsteht durch eine Überproduktion von Melanin oder Melanozyten in der Epidermis bzw. Dermis.4 Bei Melanozyten handelt es sich um Zellen der Haut, die in der Basalzellschicht der Epidermis (Oberhaut) liegen. Sie produzieren das Farbpigment Melanin, das die Hautfarbe beeinflusst. Dabei gilt: Je mehr Melanin vorhanden ist, desto dunkler die Farbe. Bei Hyperpigmentierungen gibt es also einen Hautbereich, in dem die Melanozyten besonders viel Melanin ausschütten oder in dem es mehr Melanozyten gibt als üblich.5
Schon gewusst? Melanozyten befinden sich auch im Bereich der Augen und in der Kopfhaut, denn Melanin ist auch für unsere Augen- und Haarfarbe verantwortlich.
Wie lassen sich Hyperpigmentierungen behandeln?
Ein ebenmäßiger Teint gilt bei vielen Menschen als Schönheitsideal – umso verständlicher, dass Hyperpigmentierungen oft als störend empfunden werden. Welche Behandlung bei einer Hyperpigmentierung aber geeignet ist, hängt von der Art der Pigmentierung ab. Grundsätzlich gilt: Je „frischer“ die Pigmentierung, desto besser lässt sie sich behandeln. Während PIH oder Melasmen meist gut auf Therapien ansprechen, erweisen sich Altersflecken als deutlich hartnäckiger. Insgesamt ist die Behandlung von Hyperpigmentierungen oft komplex und erfordert Geduld. Fast alle Formen lassen sich jedoch mit den passenden Anwendungen und der richtigen Pflege sichtbar reduzieren – mit Ausnahme von Leberflecken oder Muttermalen. Diese können ausschließlich chirurgisch entfernt werden. Informationen dazu erhalten Sie in Ihrer dermatologischen Praxis.
Wer Pigmentflecken, PIH oder Melasmen aufhellen möchte, hat verschiedene Optionen:
- Ein konsequentes Pflegekonzept für zuhause – unsere Empfehlungen finden Sie weiter unten.
- Behandlungen in einem Kosmetikinstitut. Diese verfügen über eine Auswahl an erprobten Produkten, Behandlungen und apparativen Verfahren, um Ihnen mit Ihrem Anliegen weiterzuhelfen und sind daher noch effektiver als die eigene Pflege zuhause. Dazu gehören beispielsweise die Mikrodermabrasion oder Laserbehandlungen.
Empfehlung für die Hautpflege zuhause: Aber auch zuhause können Sie durch gezielte Pflege störende Flecken auf der Haut nachhaltig reduzieren. Unsere Empfehlung für die sichtbare und nachhaltige Verringerung von Hyperpigmentierungen: Die AESTHETICO whitening solution. Das Aufhellungsgel setzt gleich an mehreren Punkten an, um Hyperpigmentierungen sichtbar zu reduzieren:
- Pflanzenextrakte aus Boerhavia diffusa sowie Hexylresorcinol reduzieren die Bildung von neuem Melanin (Tyrosinasehemmung) und blockieren den Melanin-Transfer in die Hautzellen.
- Vitamin C hellt gezielt die betroffenen Areale auf.
- Glycolsäure (AHA) regt die Zellerneuerung an und sorgt so für ein gleichmäßiges Hautbild.
- Antioxidative Inhaltsstoffe schützen die Haut vor Zellschäden, die Hyperpigmentierungen begünstigen.
Die optimale Gesichtspflegeroutine für die Haut mit Pigmentstörungen
Für den Tag
1. Reinigung
Die morgendliche Gesichtsreinigung ist Pflicht! Verwenden Sie schon hier ein Produkt mit Salicylsäure (BHA), um vom hauterneuernden Effekt des Wirkstoffes zu profitieren. Wir empfehlen den AESTHETICO active foam. Anschließend unterstützt ein Gesichtswasser, wie das AESTHETICO refresh & care, bei der Wiederherstellung des hautneutralen pH-Wertes.
2. Intensivpflege
Das Herzstück der Routine ist ein aufhellendes Serum. Tragen Sie die AESTHETICO whitening solution auf die betroffenen Gesichtspartien auf und klopfen Sie das Produkt sanft in die Haut ein. Ein leichtes Kribbeln nach dem Auftragen ist anfangs völlig unbedenklich.
3. Gesichtspflege für den Tag
Nach dem Auftragen der AESTHETICO whitening solution am Morgen sollten Sie unbedingt einen ausreichenden Lichtschutz von LSF 50 auftragen. Ihre Haut ist jetzt sehr lichtempfindlich und benötigt daher besonderen Schutz. Unsere Empfehlung: Die AESTHETICO suncare sensitive SPF 50+ oder AESTHETICO hydrating cream SPF 50.
Für die Nacht
1. Reinigung
Auch abends ist die gründliche Reinigung der Gesichtshaut ein Muss. Damit entfernen Sie Schweiß, Talg und Verunreinigungen, die sich tagsüber auf der Haut abgelagert haben. Zudem bereiten Sie Ihre Haut für die weiteren Pflegeprodukte vor. Wir empfehlen auch hier den AESTHETICO active foam und das AESTHETICO refresh & care.
2. Gesichtspflege
Als Nachtpflege empfiehlt sich zunächst ein Fruchtsäureprodukt wie der AESTHETICO fruit booster plus C mit Glycolsäure und Vitamin C. Es regt die Zellerneuerung an und verbessert die Aufnahme der anschließenden Wirkstoffe.
3. Intensivpflege
Nach dem Auftragen einer pflegenden Fruchtsäurecreme ist es Zeit für das Aufhellungsgel. Tragen Sie die AESTHETICO whitening solution auf die betroffenen Gesichtspartien auf und klopfen Sie das Produkt sanft in die Haut ein.
Für ein optimales Ergebnis sollten Sie die AESTHETICO whitening solution mindestens acht Wochen anwenden. Selbstverständlich ist die Anwendung auch an anderen Hautarealen, wie den Schultern oder Händen, möglich. Tipp: Für ein optimales Ergebnis sollten Sie die AESTHETICO whitening solution mindestens acht Wochen anwenden. Selbstverständlich ist die Anwendung auch an anderen Hautarealen wie den Schultern oder Händen möglich.
Wie kann man Hyperpigmentierung vorbeugen?
Wer dunklen Pigmentierungen vorbeugen möchte, sollte vor allem eines beachten: den konsequenten Schutz vor UV-Strahlen. Da Melanin eine wichtige Rolle beim Schutz der Haut vor UV-Schäden spielt, wird seine Produktion bei Kontakt mit Sonnenlicht angeregt.4 Die Folgen regelmäßiger Sonnenexposition werden leider weiterhin unterschätzt. Auch Hyperpigmentierungen zählen dazu, selbst wenn sie meist nur ein kosmetisches Problem darstellen. Effektiv vorbeugen lassen sie sich durch
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konsequente Anwendung von Sonnenschutz – das regelmäßige und korrekte Auftragen von Sonnenschutzprodukten ist Pflicht
Tragen von schützender Kleidung – ideal sind lichtundurchlässige Stoffe, die die Haut bedecken
Aufenthalt im Schatten – vor allem während der Mittagszeit, wenn die Sonne am intensivsten scheint
Auch nach der Anwendung von aufhellenden Pflegeprodukten oder einer entsprechenden Behandlung ist der UV-Schutz besonders wichtig. Nur so können Sie Zellschäden vermeiden.
Empfohlene Produkte
Quellen
- Lill C, Stelter K. Kosmetische Indikationen. In: Lill C, Stelter K, eds. Radiofrequenztherapie in der Kopf-Hals-Chirurgie: Ein Klinischer Leitfaden. Berlin, Heidelberg: Springer; 2024:109-130. doi:10.1007/978-3-662-67826-8_8
- Kukla-Bartoszek M, et al. DNA-based predictive models for the presence of freckles. Forensic Sci Int Genet. 2019;42:252-259. doi:10.1016/j.fsigen.2019.07.012
- Maghfour J, et al. A focused review on the pathophysiology of post-inflammatory hyperpigmentation. Pigment Cell Melanoma Res. 2022;35(3):320-327. doi:10.1111/pcmr.13038
- Böer-Auer A. Hyper- und Hypopigmentierungen. In: von Stebut E, Ochsendorf F, eds. Hauterkrankungen in der Zahnmedizin, der Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, der Augenheilkunde und der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde. Berlin, Heidelberg: Springer; 2023:161-165. doi:10.1007/978-3-662-66733-0_22
- Krause W. Sekundäre Hyperpigmentierungen. Hautnah. 2013;12(2):10-17. doi:10.1007/s12326-013-0054-4